bücher





1508: Arndt Beucker, Nürnberger Kaufmannssohn, erhält in Lissabon von seinem sterbenden Großonkel den Auftrag, eine wertvolle Fracht in einer Kiste nach Franken zu transportieren und sie Arndts Onkel, einem früheren Vertrauten des Borgia-Papstes Alexander VI. zu übergeben. Kurz vor seinem Ziel wird Arndt in der Nähe Forchheims überfallen. Sein Begleiter wird erschlagen, er selbst schwer verletzt. Doch da vernichtet eine ebenso unheimliche wie unfassbare Macht zwei der Angreifer. Die Pferde scheuen, gehen durch, Arndt verliert das Bewusstsein ... Endlich erreicht der Wagen mit dem Ohnmächtigen Forchheim, wo Arndts Onkel, jetzt ein einflussreicher Bamberger Chorherr, im fürstbischöflichen Palast bereits auf ihn wartet. Als Arndt aus der Bewusstlosigkeit erwacht und die Vorfälle schildert, erinnert sich der Chorherr an Ereignisse, die sich Jahrhunderte zuvor, zu Zeiten Kaiser Arnolfs von Kärnten ereigneten. Dabei scheint, im frühen Mittelalter wie im Jahre 1508, ein mythisches Fabelwesen, ein Basilisk eine unheimliche Rolle zu spielen ... Während Arndt mit Hilfe der Apothekertochter Margaretha wieder gesund gepflegt wird, erzählt ihm sein Onkel die Geschichte des Basilisken, der Ende des neunten Jahrhunderts in Gestalt eines schier unbesiegbaren und grausamen Freikriegers in die zahllosen Konflikte, Kriege und Kämpfe jener Zeit eingriff. Dabei wechselte er scheinbar planlos die Verbündeten und Fronten, tauchte an den unterschiedlichsten Stellen Europas auf und war der Schrecken all seiner Feinde. Von Nürnberg bis Forchheim, von Bamberg bis Würzburg, von Regensburg über Frankfurt, Lissabon, Paris und Rom bis hin zu den entlegensten Provinzen des großmährischen Reiches ziehen sich die Erzählebenen aus frühem und spätem Mittelalter. Und während im neunten Jahrhundert Intrigen, Verrat und Krieg die Liebe zwischen Egino, dem Hofsänger Arnolfs, und der Babenberger Grafentochter Elisabeth zu zerstören drohen, muss auch Arndt Beucker kaum wieder auf den Beinen feststellen, dass auch seine eigene Geschichte noch mit dramatischen Wendungen aufwartet ...

256 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Verlag Linus Wittich, Forchheim, 2005, 14,80; ISBN 3-00-015720-4

Leseprobe www.basilisk-forchheim.de

Pressestimmen



König Hans, genannt der Glückliche



"Alle Männer mit Ehre sind Könige, aber nicht alle Könige sind Männer mit Ehre." (Sir Walter Scott)



"Die Herrschaft guter Könige war für die Freiheiten der Völker immer sehr gefährlich." (John Locke)



König Hans, genannt der Glückliche,
mit Illustrationen von Holger Much, 64 Seiten, Farbe, Hardcover mit Schutzumschlag, Lesezeichen,
Edition Aleph, Sonneberg, 2000.
Die erste Auflage betrug 999 nummerierte Exemplare, von denen nur noch einige Exemplare zum Preis von 9,80 vorhanden sind; ISBN 3-89593-399-6.
Die Ausgaben mit den Nummern 1 bis 99 enthalten einen von Autor und Illustrator signierten Zinkdruck, von denen nur noch eine Handvoll zum Preis von 29,- vorhanden sind. Die Ausgaben 1 bis 23 enthielten zusätzlich noch eine vom Illustrator signierte Radierung, sind aber vollständig vergriffen.

www.koenig-hans.de



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